EscapeE Professional only

Bei der Auswahl von zu exportierende Dateien können Sie 'Stellvertretersymbole' ('Jokerzeichen') verwenden, um die Ein- und Ausgabedateinamen und/oder Ordner zu bestimmen. Wenn Sie Datenfelder auf den Seiten definiert haben, können Sie diese in den Dateinamen benutzen.

Eingabe

Bestimmen Sie auf der 'Automatisch' Seite des Optionen|Konfiguration Dialogfenster den Ordner, den Sie überprüfen möchten: z.b.

*.PRN

verarbeitet statt LSH alle PRN Dateien.

H:\REPORTS\*.*
verarbeitet alle Dateien, die ins 'REPORTS' Verzeichnis des 'H' Laufwerk ankommen.

Im automatischen Modus wird die Eingabedatei entweder umbenennt oder gelöscht – siehe Die automatische Export-Optionen anpassen. Per Standard werden die Dateierweiterung als *.BAK umbenennt; siehe /RENAME.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie ein Stellvertretersymbol wie zum Beispiel *.* verwenden, müssen Sie sich für das Löschen der Dateien entscheiden – sonst wenn sie bloß umbenennt werden, werden sie wiederholt verarbeitet!

Ausgabe

Wenn Sie ein Export-Format auswählen, werden die Ausgabedateien automatisch mit einem passenden Erweiterungsteil erzeugt und in dem bestimmten Verzeichnis gespeichert, außer wenn Sie eine andere Dateiendung oder Ordner bestimmen: z.b.

E:\ARCHIVE\*.DOC

erzeugt Dateien mit der 'DOC' Dateiendung, und stellt diese im ARCHIVE Verzeichnis des E Laufwerks.

Falls 'Multi-Seiten-TIFFs' markiert sei, könnte jede Ausgabedatei mehrere Seiten enthalten; siehe TIFF-Grafiken Datei-Export.

EscapeE erzeugt typischerweise bei TIFF Vorgänge eine Datei pro Seite (Datensatz), und fügt eine Nummer dem Dateiname an, um die Seiten von einander zu unterscheiden. Als Standard werden diese TEST1.TIF, TEST2.TIF usw. In ähnlicher Weise werden bei der Erzeugung von mehrere FDL Seiten diese mittels des Dateistamms benannt, z.b. FILE1.FDL, FILE2.FDL.

Um diese Namen zu ändern, verwenden Sie ein oder mehre aufeinanderfolgende " Zeichen, um hinzuweisen, wie die Ausgabenamen der Benummerung der Seitengrafikdateien erzeugt werden soll, z.b.

*.PRN /TIFF /TO *"".TIF

konvertiert eine Eingabedatei namens TEST.PRN in

TEST01.TIF, TEST02.TIF ... TEST99.TIF, TEST100.TIF usw.

Die Stellung der " Zeichen bestimmt die Stellung von der Seitennummer im Name, und die Länge des Strings setzt die minimale Anzahl von Ziffern der Seitennummer fest. Falls eine Nummer weniger Ziffern beansprucht, werden dann Nullen an die Spitze eingesetzt, aber Ziffern werden niemals ausgelassen – sie werden immer an der bestimmten Stellung eingeführt. Falls es keine " Zeichen gibt, oder wenn keine Ausgabespezifikation bestimmt wird, wird eine Multi-Seite-TIFF-Datei erzeugt.

Falls zum Beispiel der Befehl:

ESCAPEE *.PRN /TIFF 5 /TO *"".TIF

eine Eingabedatei namens TEST.PRN findet, werden Dateien mit den namen TEST01.TIF, TEST02.TIF ... TEST99.TIF, TEST100.TIF usw. erzeugt,  wohingegen der Befehl:

ESCAPEE *.""" /TIFF 5

Dateien mit den Namen TEST.001, TEST.002 ... TEST.999, TEST.1000 usw. erzeugen wird.
Falls der Ausgabedateiname sich dem Eingabedateiname gleicht, wird das Standardsuffix '_out' zum Ausgabedateiname angefügt (außer wenn die /NQ Option verwendet wird).

Falls die Ausgabedateinamespezifikation ein + Zeichen einschliesst, wird es im Ausgabedateiname durch der Seitennummer ersetzt (siehe Seitennummer erzeugen). Zum Beispiel, wenn: die Ausgabedateinamespezifikation *+.PDF ist, und die Nummer der ersten Seite 3 ist, und die Nummervorlage p" ist, und der Eingabedateiname FILE1 ist, wird eine Ausgabedatei namens FILE1p3.PDF exportiert.

Sie können EscapeE so einstellen, eine neue Ausgabedatei zu erzeugen, sooft einen bestimmten Datenfeld (oder Tag) begegnet wird, oder wann immer einen Feld geändert wird. Die Ausgabedateiname kann sich im ganzen oder teilweise vom Inhalt eines Felds ableiten lassen – siehe Erweiterte Optionen zu den Feld-Definitionen bestimmen.

Wenn Sie einen Feld zur Verwendung im Ausgabedateiname einrichten, werden Sie sehen, dass ein = Stellvertretersymbol in der Spezifikation des Ausgabedateinames eingesetzt worden ist. Dieses kennzeichnet, dass die erste = Zeichen durch dem Feldwert im Ausgabedateiname ersetzt wird. Zum Beispiel, falls die Datei TEST.PCL heisst, der Feld ABCD enthält, und die Spezifikation des Ausgabedateinames *=.PDF ist, dann wird der Ausgabedateiname TESTABCD.PDF. Erfahrene Benutzern können diese Spezifikation in der Kommandozeile verwenden, siehe EscapeE von der Kommandozeile aufrufen.

Es gibt eine Funktion, wobei eine Spezifikation einer Ausgabedatei Abschnitte aus Felder oder Sonderzeichen einschliessen kann (siehe Sonderfelder in zusammengestzten Felder). Diese bietet eine Alternative zum Verwenden von Sonderzeichen wie z.b. *, + und = an, obwohl " noch gilt. Zum Beispiel, der Sonderfeld _NAME ist der Stamm des Dateinames (ohne irgendein Dateipfad oder Erweiterung), also Sie können Teile des ursprünglichen Dateinames in der Spezifikation der Ausgabe verwenden z.b.

C:\OUTPUT\{_NAME:1-8}\{_NAME:9}

Diese verwendet die erste acht Zeichen des Eingabedateinames zum Benennen des Output-Verzeichnis, und die restliche Zeichen zum Benennen des Dateinames. Der Sonderfeld _PATH ist der ursprünglicher Ordnername, und _EXT die ursprüngliche Dateierweiterung, falls diese nötig sind.

Hinweis: Sie können die Ausgabedatei mit einer zeitweiligen Erweiterung erzeugen, und diese nach der Vervollständigung umbenennen. Die standardmäßige zeitweilige Erweiterung ist .TMP, aber Sie können diese mittels der /TEMP Option ändern – siehe Syntax der Kommandozeile.